Solar Customer Portal: Warum dein Unternehmen nicht ohne auskommt

Solar Customer Portal: Warum dein Unternehmen nicht ohne auskommt

Jascha Brinkmann
February 3, 2023

Wenn du es nach dem Titel dieses Beitrags noch nicht weißt, such kurz bei Google nach „Solar Customer Portal“. Dann ist es schnell klar.

Weißt du, was all die großen, bekannten Solar-Installateure mit Millionenumsatz gemeinsam haben? Namen wie Sunrun, SolarWinds, ADT Solar oder Sunnova?

Es ist leicht zu verstehen, warum sie alle ein eigenes Customer Portal betreiben oder betreiben müssen. Und es überrascht auch nicht, dass jeder große Hardware-Hersteller, von Enphase über SolarEdge bis SMA, ebenfalls eigene gebrandete Portale hat.

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Ein Customer Portal gibt deinen Kunden das Vertrauen, dass du die versprochenen Ergebnisse auch lieferst. Gleichzeitig vereinfacht es die Kommunikation zwischen dir und deinen Kunden. Das sorgt für zufriedenere Kunden, zufriedenere Mitarbeitende, mehr 5-Sterne-Bewertungen und vor allem:

Mehr Empfehlungen.

Ein Customer Portal erzeugt ein Flywheel für dein Solargeschäft

Wenn du es leid bist, Zeit und Geld in klassische Marketingkanäle zu stecken, die ohnehin schon überfüllt sind, und dabei einen der wertvollsten Hebel deines Unternehmens übersehen hast, dann ist das hier für dich. (Hinweis: Es sind deine bestehenden Kunden, die dich bereits kennen und dir vertrauen.)

Das ist vielleicht keine große Neuigkeit. Trotzdem haben wir in Gesprächen mit hunderten großen und unabhängigen Solar-Installateuren im letzten Jahr gesehen, dass die meisten daran scheitern, ein eigenes Customer Portal aufzubauen:

Entweder sie haben eine Standardlösung ausprobiert, mutig versucht, selbst zu entwickeln oder, noch schlimmer, die Idee komplett aufgegeben.

Bei unserer eigenen Firma Ipsun Solar war es genauso. Aber bevor wir erzählen, wie wir das Problem gelöst haben, schauen wir uns Customer Portals generell an und warum sie heute für jedes B2C-Unternehmen ein Muss sind.

Was ist ein Customer Portal

Ein Customer Portal ist die zentrale Schnittstelle zwischen deinem Unternehmen und deinen Kunden. Es stellt hilfreiche Infos bereit und ermöglicht den Zugriff auf Services über ein sicheres, privates Online-Portal, das nur nach Login erreichbar ist.

Je nach Unternehmen geht es dabei um alles von Dokumenten, Verträgen oder Rechnungen bis hin zu Support-Tickets oder neuen Bestellungen.

Sicheres Solar Customer Portal hinter einem Login

Was ein Solar Customer Portal besonders macht

Ein Solar Customer Portal kann all das oben auch, ist aber auf die Anforderungen der Solarbranche zugeschnitten.

Nach Vertragsunterschrift gibt es zwei klare Phasen:

Vor und nach der Installation der PV-Anlage.

Während der Installation sollte das Portal den Projektfortschritt abbilden, damit der Kunde jederzeit versteht, wo er im Prozess steht und was als Nächstes passiert. Außerdem braucht es gut erreichbare Kontaktinfos, falls etwas auftaucht.

Ein Customer Portal sollte Bauphasen und Schritte anzeigen

Nach der Installation sollten deine Kunden das Portal nicht nur nutzen, um Erzeugung und Verbrauch zu verfolgen, sondern auch Batterienutzung, Energiefluss ins und aus dem Netz und weitere Solar-Funktionen. Zum Beispiel Finanzierung, Förderungen oder Garantien.

Ein Customer Portal sollte Energieproduktion und -verbrauch anzeigen

Idealerweise greift das alles nahtlos ineinander und ist eng integriert mit der Software und Hardware, die dein Betrieb ohnehin nutzt. Zum Beispiel mit der Option, Stromkreise zu steuern oder den Verbrauch auf Stromkreis- oder Geräteebene zu überwachen.

Wenn du ein wirklich gutes Solar Customer Portal nutzt, gilt das nicht nur für Endkunden, sondern auch für dein Team:

Statt nur einer Liste aller Kunden die dein CRM hoffentlich schon bietet, wird diese Liste mit wichtigen Infos angereichert. Zum Beispiel Wechselrichter-Marke und -Modell, Modul-Marke und -Modell oder der aktuelle Status der Anlage. Oder du kannst deine gesamte installierte Basis auf einer smarten, standortbasierten Karte anzeigen, die sich in Echtzeit aktualisiert.

Ein gutes Customer Portal sollte deine Solar-Flotte auf einer Karte zeigen

In Sunvoy (unserer eigenen Lösung als Solar Customer Portal, dazu gleich mehr) zieht sich das bis in jeden Bereich des Portals durch. Für Endkunden genauso wie für dein Team.

Kurzes Beispiel:

Wenn du ein Support-Ticket öffnest, siehst du direkt Systeminfos wie den Wechselrichter-Status oder die Energieerzeugung der letzten Woche. Außerdem siehst du, wie die echte Produktion im Vergleich zur Prognose aussieht. Oder du öffnest mit einem Klick einen Google-Maps-Link, um Einsätze zu planen und zu entscheiden, ob sie überhaupt nötig sind.

Ein Solar-Ticketing-System ergänzt Tickets um hardware-spezifische Informationen

Welche Vorteile ein Solar Customer Portal bringt

Lass uns die Funktionen kurz beiseitelassen und über das sprechen, was wirklich zählt:

Was bringt dir das konkret für Umsatz, Wachstum und den Erfolg deines Solar-Betriebs?

Du kennst den Spruch: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Das Customer Portal ist ein Teil davon. Es ist das Herzstück deiner Kundenbeziehung und oft die erste „Lieferung“, die Kunden nach Vertragsunterschrift bekommen. Wenn du eins hast, zeigt das sofort, dass du liefern kannst, noch bevor das erste Solarmodul überhaupt bestellt ist.

Wenn du keins hast, startest du die Kundenbeziehung mit einem Nachteil.

Aber nur eins zu haben reicht nicht. Es muss professionell aussehen und zuverlässig funktionieren. Und es muss dein Branding tragen, damit du diese 25-jährige Kundenbeziehung mit einem ordentlichen Vertrauensvorsprung beginnst.

(Ein Vertrauen, das du brauchst, wenn mal etwas schiefgeht, zum Beispiel durch Lieferengpässe, die komplett außerhalb deiner Kontrolle liegen.)

Lies dir ein paar schlechte Solar-Bewertungen durch. Wirklich, wir warten. Wenn du das machst, siehst du schnell: Die meisten schlechten Bewertungen laufen auf eins hinaus. Schlechte Kommunikation.

Die meisten schlechten Solar-Bewertungen entstehen durch schlechte Kommunikation

Statt dass Kunden dir Informationen hinterhertelefonieren und Projektleiter ständig anrufen und mailen, bekommen sie die relevanten Infos bequem und rechtzeitig direkt im Portal.

Das schafft Klarheit, wo das Projekt gerade steht, was schon erledigt ist und was als Nächstes kommt.

Wenn du eine solide Basis-Kommunikation etablierst, bekommst du weniger schlechte Bewertungen wegen schlechter Kommunikation. Selbst wenn du super arbeitest, gibt es immer menschliche Fehler. Zum Beispiel wenn ein Projektleiter in Urlaub geht und den Auto-Responder vergisst. Und ja, es gibt Sonderfälle und Spezialprojekte, die sich nicht einfach automatisieren lassen. Aber die meisten Projekte sollten einem klaren Solar-Customer-Journey-Prozess folgen.

Die bessere Customer Experience zeigt sich sofort in mehr und besseren Bewertungen. (Denk dran: Für gute Bewertungen musst du doppelt so viel tun wie für schlechte.) Und inzwischen weißt du auch, dass 5-Sterne-Bewertungen einer der wichtigsten Treiber für Kaufentscheidungen sind.

Aber das ist noch nicht alles:

Wir branden unsere Fahrzeuge und Arbeitskleidung sehr konsequent, vergessen aber etwas: Ein Kunde sieht uns im Schnitt nur wenige Male. Sein Handy öffnet er dagegen mehrmals am Tag.

Am Ende der Installation gibst du die Schlüssel zu dieser wertvollen Kundenbeziehung nicht freiwillig an einen Milliardenkonzern ab. Du behältst die Beziehung bei dir. Und du erinnerst Kunden jeden Tag, wenn sie ihre Anlage checken, an die Marke und den Betrieb, der das System installiert hat und ihnen ermöglicht, saubere Energie zu erzeugen.

Mach deine Marke nicht nur offline sichtbar

Was das in der Praxis bedeutet: Du baust eine starke und komplett automatisierte Empfehlungsmaschine auf.

Neue, hochwertige Projekte kommen zu dir, statt dass du teure, schwache Leads einkaufst und dich um sie prügelst. Das senkt deine Akquisekosten. Nicht nur, weil mehr Geschäft reinkommt, sondern auch weil du weniger manuellen Aufwand im Team brauchst und gleichzeitig die Customer Experience besser wird.

Welche Grundfunktionen ein Customer Portal bieten sollte

  1. Ein sicherer Login. Du arbeitest mit sensiblen Daten. Das ist Pflicht. Noch wichtiger: Der Zugriff aufs Portal sollte über deine bestehenden Systeme gesteuert werden. Du gewinnst nichts, wenn ein Mitarbeiter wieder manuell Zugänge freischalten muss und dadurch neue Fehler entstehen. Idealerweise erkennt das Portal über die CRM-Integration, wann aus einem Deal ein Kunde wird, und verschickt automatisch die Login-Daten an alle relevanten Personen.
  2. Zugriff für mehrere Beteiligte. Bei typischen PV-Anlagen im Privatbereich gibt es meist schon zwei Beteiligte: z.B. Partnerin und Partner. Beide sollten mit getrennten Logins Zugriff auf dieselbe Anlage haben. Oft geht es noch weiter: Häuser werden verkauft und der Zugang zur Anlage muss mit übertragen werden. Statt das umständlich über Herstellerportale zu lösen, solltest du das im Customer Portal mit einem Klick ändern können.
  3. Zugriff auf mehrere Projekte. Einfachstes Beispiel: Viele haben neben dem Haus noch ein Ferienhaus, das sie später auch mit PV ausstatten wollen. Und im Gewerbebereich ist es noch wichtiger. Mehrere Beteiligte sollen mehrere Anlagen im Blick haben können, auch wenn sie an unterschiedlichen Standorten installiert sind.
  4. Projekt-Tracking. Dein Team soll nicht noch ein System lernen oder Fortschritte manuell pflegen. Das muss automatisch laufen, während deine Ops-Teams den Prozess vom unterschriebenen Vertrag bis zur Netzfreigabe vorantreiben. Dein Portal sollte sich in Echtzeit aktualisieren, sobald dein Team im CRM arbeitet.
  5. Automatisierte Kommunikation. Das schafft die oben genannte Basis-Kommunikation, damit du keine schlechten Bewertungen wegen Funkstille bekommst. Idealerweise läuft das auch nach der Netzfreigabe weiter, z.B. mit monatlichen Reports im Look deines Unternehmens und mit der wichtigsten Botschaft deines Marketings. Stell dir vor: Statt jeden Monat einen Newsletter zu schicken, verschickst du personalisierte Meilenstein-Updates wie „Du hast gerade deine ersten 1000 kWh saubere Energie erzeugt“.
  6. Sieht auf jedem Gerät gut aus. Deine Kunden sind unterschiedlich. Und genauso unterschiedlich ist ihr bevorzugter Zugriff. Idealerweise ist das Portal im Web verfügbar und sieht auf jedem Gerät gut aus. Das gilt auch intern: Teams draußen brauchen eher mobile Zugriffe, im Büro ist Desktop oft wichtiger.
  7. Empfehlungsprogramm. Das ist oft eines der wichtigsten Features. Idealerweise ist es conversion-optimiert, also so aufgebaut, dass Kunden wirklich motiviert werden, dich weiterzuempfehlen. Das geht nicht nur über Geld, sondern auch über gute Landingpages mit Testimonials, Fotos, dem konkreten Anlagendesign usw.
  8. Support-Tickets. Irgendwann gibt es immer ein Thema. Idealerweise hast du Prozesse, um dein O&M-Team vom reinen Kostenblock zu einem Bereich zu machen, der auch Umsatz bringt. Aber auch unabhängig davon sollte dein Portal Tickets ermöglichen und sie deinem Team mit relevanten Infos anzeigen, damit ihr sauber troubleshootet.
  9. Monitoring deiner Anlagenbasis. Eine Liste aller Anlagen unabhängig vom Hersteller ist schon ein riesiger Vorteil. Kein Einloggen in drei Portale und keine zwanzig Tabs, nur um herauszufinden, wo ein Kunde liegt. Idealerweise kommt aktives Monitoring dazu, bei dem echte Produktion mit der Prognose verglichen wird.
  10. Starke Automationen. Stell dir vor, du könntest einen großen Teil der langweiligen, repetitiven Aufgaben automatisieren, die dein Team jeden Tag erledigen muss. Und du könntest das mit sinnvollen Marketing-Botschaften verbinden. Statt Kundendaten immer wieder abzutippen, läuft es im Hintergrund. Beispiel: automatisch einen EagleView-Report bestellen, sobald ein Projekt unterschrieben ist, automatisch eine Enphase-Aktivierung anlegen, sobald ein Projekt einen bestimmten Schritt erreicht, oder automatisch per SMS um eine Bewertung bitten, sobald die Netzfreigabe da ist. Die Möglichkeiten sind endlos.

Welche Solar-Integrationen du brauchst

Solar Customer Portal Integrations

Die Anzahl der verfügbaren Integrationen ist oft eines der wichtigsten Kriterien für dein Customer Portal. Wenn es sich nicht nahtlos in deine bestehenden Systeme einfügt, ist die Chance groß, dass dein Betrieb es nicht wirklich nutzt.

Heißt zuerst: Es muss sich mit deinem Customer Relationship Management System (oder Solar CRM) integrieren. Egal ob du HubSpot, SalesForce oder ein Solar-CRM wie Solar Success oder JobNimbus nutzt. Das Portal sollte Änderungen automatisch übernehmen. Und wenn die Integration gut ist, sollten Änderungen aus dem Portal auch zurück ins CRM fließen.

Das nächste Thema sind natürlich Wechselrichter:

Wenn du schon länger am Markt bist, hast du wahrscheinlich Bestandsanlagen mit mehreren Wechselrichter-Marken aus den letzten Jahren. So vielfältig wie die Wechselrichter-Landschaft ist, so breit sollte auch die Liste der Wechselrichter sein, die dein Solar Customer Portal anbinden kann.

Aber damit hört es nicht auf:

Es gibt viele Solar-Tools wie Aurora, SolarGraf, EagleView oder angrenzende Hardware wie Lumin, Emporia oder Sense. Dein Customer Portal muss diese Systeme nicht nur kennen, sondern eng integrieren. So entsteht ein nahtloses Erlebnis für dein Team und deine Kunden.

Im Idealfall wird dein Customer Portal zur zentralen Schaltstelle deiner IT. Es verbindet lose Enden und integriert alles vom CRM bis zu Abrechnung und Zahlungsabwicklung.

Wann der richtige Zeitpunkt ist, in ein Customer Portal zu investieren

Das ist wie beim Sparen und Investieren.

Je früher, desto besser.

Natürlich hängt es davon ab, was für ein Unternehmen du aufbaust und welche Ziele du hast.

Solarbetriebe gibt es in allen Größen.

Der Einfachheit halber: Sobald du mehr als 5 Projekte pro Monat machst, lohnt sich ein Customer Portal. Vor allem, weil die Investition relativ klein sein kann und mit deinem Betrieb mitwächst.

Der Grund, warum du besser früher als später startest, ist derselbe wie bei Zinseszins:

Du arbeitest hart (und bezahlst oft teuer) für jeden Kunden. Wenn du die Anlage gut installierst, verlierst du jedes Mal Potenzial, wenn du den Kunden direkt nach der Installation an eine große Marke abgibst.

Nach ein paar Jahren vergessen viele deinen Firmennamen und erinnern sich nur noch an den Hardware-Hersteller. Wenn dann jemand fragt, welche Solaranlage man nehmen soll, sagen sie vielleicht: „Hol dir Enphase, damit bin ich super zufrieden.“ Und du verlierst eine Empfehlung, die eigentlich an dich gehen sollte.

Vergleich das mit dem anderen Ansatz: Du behältst die Kundenbeziehung über die gesamte Laufzeit der Anlage. Wenn dich heute ein bestimmter Anteil deiner Kunden weiterempfiehlt (sagen wir 5 %) und du das mit einem Customer Portal verdoppeln kannst (sagen wir 10 %), dann wächst deine Empfehlungsmaschine über die Zeit immer stärker. Und du bekommst spürbare Effekte durch mehr Zufriedenheit, mehr Bewertungen und mehr Umsatz.

Genau das sehen wir auch bei unseren eigenen Firmen. Nachdem wir unser eigenes Customer Portal eingeführt haben, haben sich Empfehlungen zwei Jahre in Folge verdreifacht:

Referral Growth

Und das Beste?

Mit einem starken Customer Portal kannst du vielleicht sogar zusätzliche Service-Umsätze aufbauen. Damit bezahlt es sich nicht nur selbst, sondern verbessert deine Ergebnisse nachhaltig und erhöht sogar den durchschnittlichen Kundenwert.

Wenn du (deutlich) mehr als 20 Installationen pro Monat machst, verlierst du ohne Customer Portal sehr wahrscheinlich mehrere Millionen Euro an zusätzlichem Umsatz. Und vielleicht sogar zweistellige Wachstumsraten pro Jahr.

Warum dein eigenes Branding so wichtig ist

White-Label Customer Portal

Dein Customer Portal ist das Herzstück deiner Kundenbeziehung. Idealerweise hält diese Beziehung 25 Jahre oder länger.

Diese wertvolle Beziehung solltest du nicht an noch eine andere Marke verschenken.

Das war einer der Hauptgründe, warum wir Sunvoy gebaut haben.

Als wir nach einer Lösung für unser eigenes Solargeschäft mit 10 Mio. € Jahresumsatz gesucht haben, haben wir nichts gefunden, das nicht die eigene Marke in den Vordergrund stellt.

Also haben wir es selbst gebaut. Und statt die Sunvoy-Marke zu pushen, stellen wir die Marke des Solar-Installateurs in den Mittelpunkt.

Wir wissen, wie wichtig dir deine Marke und dein Betrieb sind. Deshalb geben wir ihnen die Bühne, die sie verdienen.

Das fängt damit an, dass Installateure Logo und Farben einbinden, ihren Ton treffen und alles an ihre internen Prozesse anpassen können. Und es hört nicht dort auf. Nachdem wir damit so erfolgreich waren, haben viele Wettbewerber versucht, unseren Branding-Ansatz nachzumachen. Oft halbherzig, mit E-Mails, die weiterhin von deren eigener Adresse kommen, oder Domains, in denen immer noch der Anbietername steht.

Bescheidenheit hilft. Bei Sunvoy haben wir nichts, was wir deinem Endkunden verkaufen müssen. Diese Beziehung gehört dir. Und du solltest für deine Kunden die erste Anlaufstelle für alles sein.

Kaufen statt bauen: Wie du 100.000 € „sparst“ und dabei verbrennst

Warum nicht selbst bauen? Das ist oft der erste Impuls, wenn Solarunternehmen an ein „einfaches“ Customer Portal denken.

Statt noch ein Abo im Monat zu bezahlen, warum nicht einmalig 100.000 € investieren und es selbst entwickeln?

Die Realität ist:

Viele haben es versucht. Die meisten sind gescheitert.

Nimm unsere Freunde von Revision als Beispiel. Sie haben jahrelang darüber nachgedacht, es selbst zu machen, haben es aber nie umgesetzt und am Ende den Vorteil gesehen, mit Sunvoy zu gehen:

Revision

Und selbst wenn es manche geschafft haben, etwas Eigenes zu bauen: Was dabei rauskommt, ist oft eher ein halbfertiges Provisorium als eine App auf Top-Niveau, die dein Unternehmen in jeder Interaktion nach vorne bringt.

Das Schlimmste: Am Ende kostet es fast immer deutlich mehr als am Anfang gedacht. Ganz abgesehen von den Opportunitätskosten, weil du ohne professionelle Lösung arbeitest und Fokus von deinem Kerngeschäft abziehst.

Der Grund ist simpel: Wie bei vielen Dingen klingt es leichter, als es ist.

Software zu bauen braucht Spezialwissen und Fähigkeiten, die die meisten Unternehmen nicht im Haus haben. Du brauchst Know-how in UI-Design, User Experience, Verhaltenspsychologie, komplexen verteilten IT-Systemen und moderner Softwareentwicklung. Fähigkeiten, die du nicht brauchst, um ein guter Solar-Installateur zu sein.

Darum reicht es nicht, einfach einen Entwickler einzustellen. Du musst ein interdisziplinäres Team aufbauen und führen, um wirklich starke Software zu liefern, die deine wichtigsten Probleme löst.

Und jetzt überleg mal, wie schwer es schon ist, eine gute IT-Person zu finden. Bei Software-Entwicklern ist es oft noch schwieriger.

Kannst du wirklich ein Team zusammenstellen, in dem jede Person in ihrem Bereich top ist? Wenn nicht, entstehen fast zwangsläufig Fehler im Entwicklungsprozess. Das Ergebnis ist Software, die nicht zu deinem Betrieb passt und nicht zu deinen Kunden.

Und das ist nur, um die erste Version überhaupt live zu bringen.

Aber wer betreut dieses Monster, sobald es läuft? Wer sorgt nachts dafür, dass die Server stabil sind, oder behebt Probleme am Wochenende oder an Feiertagen? Was ist mit Verfügbarkeitsgarantien und Datensicherheit? Neue Features, Bugfixes, Sonderfälle, technischer Support? Neue Hardware- und Software-Integrationen, wenn dein Betrieb wächst?

Ein einfaches Beispiel:

Bei Sunvoy betreiben wir die App auf mehreren Servern im ganzen Land und sogar weltweit. So ist sie blitzschnell erreichbar, egal wo deine Kunden sind. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du dieses Niveau an Aufwand in jedes Detail stecken kannst oder auf eine ähnliche technische Reife kommst.

Es gibt einen guten Grund, warum selbst etablierte Unternehmen wie Adobe Software wie Figma für 25 Milliarden $ kaufen, statt sie selbst zu bauen. Man könnte meinen, 25 Milliarden $ reichen für sehr viel Entwicklung. Aber die harte Wahrheit ist: Hochwertige Software zu bauen ist Kunst und Wissenschaft zugleich. Selbst wenn du wie Adobe alle Ressourcen der Welt hast, ist es nicht garantiert, dass du die „Magie“ einer bestehenden Lösung nachbauen kannst.

Oder wie Henry Ford es sagte:

"Wenn du eine Maschine brauchst und sie nicht kaufst, wirst du am Ende feststellen, dass du sie bezahlt hast und sie trotzdem nicht hast."

Noch nicht überzeugt? Denk an das letzte Mal, als du deine Website neu aufgesetzt hast. Wie reibungslos war das? Und eine Website ist viel einfacher als ein Customer Portal, das all die Punkte erfüllt, über die wir gesprochen haben. Stell dir jetzt vor, du müsstest jeden Monat eine neue Website bauen und launchen. Und sie ständig weiterentwickeln, damit sie mit deinem Betrieb mitwächst, statt dein Wachstum auszubremsen. Zusätzlich zu allem, was du ohnehin jeden Tag in deinem Kerngeschäft stemmen musst.

Dir sollte inzwischen klar sein: Geld für etwas auszugeben, das dir am Ende hilft, mehr Geld zu verdienen, ist keine Ausgabe.

Es ist eine Investition.

Und ganz ehrlich: Du würdest deinen Kunden ja auch nicht empfehlen, ihre PV-Anlage selbst zu bauen, oder? Vor allem nicht, wenn sie dafür auch noch Module und Wechselrichter selbst herstellen müssten.

Allein im letzten Jahr haben wir im Schnitt an jedem Werktag eine kleine oder große Verbesserung an Sunvoy veröffentlicht. Neues Feature oder Bugfix. Dieser kontinuierliche Fortschritt wirkt über die Zeit wie ein Schneeballeffekt. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass du das in ähnlichem Tempo oder in der Qualität und Skalierung nachbauen kannst, die wir liefern.

Woher wir das wissen? Weil viele Kunden von einer internen Lösung zu Sunvoy gewechselt sind, sobald sie den direkten Vergleich hatten.

Am Ende: Das ist unser Kerngeschäft. Das ist unser kompletter Fokus. Wir denken jeden Tag darüber nach, welche Probleme wir lösen. Deshalb sind wir sicher, dass keine „Inhouse“-Lösung auch nur annähernd an das herankommt, was wir gebaut haben. Und vielleicht noch schlimmer: Am Ende kostet sie dich mehr als eine einfache, überschaubare monatliche Investition in eine bewährte Software, die bereits für dutzende der größten Solar-Installateure in den USA messbare Ergebnisse liefert.

Worauf du beim Team hinter der Software achten solltest

Weil Customer Portals ab 2023 und darüber hinaus für viele Unternehmen Standard sind, gibt es inzwischen viele Lösungen. Generische und Solar-spezifische.

Als Erstes: Nimm keine generische Lösung. Nur weil sie in deinem CRM dabei ist oder am einfachsten einzurichten wirkt, ist sie meist die falsche Wahl. Die Anforderungen der Solarbranche sind zu speziell. Ein generisches Portal deckt nicht alle Use Cases ab und liefert am Ende nicht genug Wert für dich und deine Kunden. Du verlierst Zeit, weil du es irgendwie passend machen willst, statt von Anfang an eine Solar-spezifische Lösung zu wählen.

Aber selbst wenn du dich für eine Solar-spezifische Lösung entscheidest, schau genauer hin:

In einer wachsenden Branche wie erneuerbare Energien bauen viele Marketer, Designer und Leute ohne Solar-Erfahrung Lösungen, die in der Theorie gut klingen, aber in der Praxis nicht funktionieren, weil sie deinen Alltag als Installateur nicht kennen.

Tausende Customer Interviews zu führen reicht nicht. Such lieber nach einem Anbieter wie Sunvoy, bei dem das Team hinter der Software sein eigenes erfolgreiches Solarunternehmen mit 10 Mio. € Jahresumsatz betreibt und deine Probleme aus der Praxis kennt. (Ja, das sind wir. Und auf unsere Geschichte sind wir stolz.)

Sunvoy Team

Du solltest auch nicht einfach die erste „selbstgebaute“ Lösung nehmen, die du findest. Wie oben erklärt, steckt sehr viel Detailarbeit darin, eine produktionsreife Software zu bauen, die bei vielen Kunden wirklich komplett funktioniert. Es gibt einen Grund, warum es Experten für UI, UX und Verhaltenspsychologie gibt. Du brauchst ein Team, das Solar-Prozesse wirklich versteht und gleichzeitig Apps auf Top-Niveau baut, die messbare Ergebnisse bringen. Das eine funktioniert ohne das andere nicht, weil beide Bereiche sich gegenseitig beeinflussen und am Ende Software entsteht, die Kunden und Mitarbeitende wirklich gern nutzen.

Schau dir auch die Werte des Unternehmens an. Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn Anbieter Nutzungszahlen absichtlich verstecken und du nicht sauber beurteilen kannst, ob dein Customer Portal wirklich genutzt wird. Wenn sie dich dann auch noch in lange Verträge zwingen, solltest du rennen. Bei Sunvoy halten wir dich nicht mit Knebelverträgen fest und sind komplett transparent. Du siehst alle wichtigen Nutzungsmetriken direkt in deinem Dashboard:

Solar Customer Portal Usage Stats

Achte außerdem darauf, dass der Anbieter unabhängig finanziert und profitabel ist. Sonst gibst du das Herzstück deiner Kundenbeziehung an das Venture-Capital-Casino ab. Die Hälfte der Startups geht irgendwann pleite, und die andere Hälfte wird von einem Marktführer gekauft, der das Produkt später einstellt.

Entscheidungen sollten von deinen Bedürfnissen als Kunde getrieben sein, nicht vom Renditedruck externer Investoren. Nur bei profitablen, selbstfinanzierten Startups, bei denen die Kunden die eigentlichen „Investoren“ sind, gibt es echte Interessen-Gleichrichtung.

Fazit

Wenn du noch kein Customer Portal nutzt, lässt du hunderte, wenn nicht Millionen Euro an zusätzlichem Umsatz liegen.

Wir wissen das aus eigener Erfahrung, weil wir mit Ipsun Solar genau dort standen.

Seit wir Sunvoy nutzen, haben wir 85 zusätzliche Empfehlungen gewonnen und abgeschlossen, die wir sonst nicht bekommen hätten. Bei einem durchschnittlichen Projektwert von 30.000 € sind das mindestens 2,5 Mio. € zusätzlicher Umsatz, den Sunvoy möglich gemacht hat.

Dazu kommen zusätzliche Service-Leistungen, die wir dank Sunvoy einführen konnten, und hunderte Mitarbeiterstunden, die wir durch Automatisierung und bessere Tools zurückgewonnen haben.

Das gilt nicht nur für Ipsun Solar, sondern auch für dutzende weitere Top-Solar-Installateure, die wir stolz zu unseren Kunden zählen.

Genau deshalb haben wir Sunvoy gebaut: Ein gebrandetes Solar Customer Portal und eine Fleet-Management-App, die Unternehmen hilft, Akquisekosten zu senken, die Kundenkommunikation zu vereinfachen und die Customer Experience zu verbessern. Das führt zu zufriedeneren Kunden und zufriedeneren Mitarbeitenden.

Mit einer nutzerfreundlichen und intuitiven Plattform hilft Sunvoy Unternehmen, ihr Branding online und offline konsistent zu halten, Vertrauen und Loyalität aufzubauen und mehr Empfehlungen und bessere Bewertungen zu erzielen.

Unser Betrieb und all unsere Prozesse sind buchstäblich nicht vergleichbar mit der Zeit vor und nach der Einführung von Sunvoy.

Wenn du mehr über Sunvoy erfahren willst und wie es deinem Unternehmen helfen kann, schau auf unserer Website vorbei oder noch besser:

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Von "Aha" bis "Oh Mist" - wir teilen alles über unsere Reise, um 100.000 Solarsysteme für Haushalte pro Jahr zu installieren.

Wir lernen eine Menge und du wirst es auch.

Solarsysteme für Privathaushalte, die im vergangenen Jahr durch Sunvoy installiert wurden:

025,00050,00075,000100,000

Echtzeit-Metriken, verfolgt vonsunvoy

Jascha Brinkmann
Geschrieben von

Jascha Brinkmann

President

Jascha is an award winning top 1% Developer & Marketer. Being the Co-Founder & President of Sunvoy he loves building world-class apps that delight customers & change solar businesses for the better.